Lieber Wolfgang, liebe Kolleginnen und Kollegen

 

Einer Amtstitelverleihung wie z.B. Professorin geht

eine Vision und eine Berufung voraus. Eine innere Verpflichtung treibt einem dazu, ein besonderes Talent auf höchstem Niveau zum Ausdruck zu bringen und weiter zu geben, um für eine Region, für ein Land, einfach für viele Menschen fruchtbar zu sein. Für mich ist es auch eine Gnade.

Die Verleihung im Namen des Bundespräsidenten ehrt alle Künste, die die Menschen miteinander verbindet, über alle gesellschaftlichen, politischen, weltanschaulichen, ethnischen und altersmäßigen Grenzen hinweg.

 

*Was mich persönlich betrifft, so kann ich sagen:

Die Mitbegründung der Musikhauptschule Eggenburg 2006 war für mich so ein Meilenstein für die Region und darüber hinaus. jungen Menschen neue, besondere Perspektiven zu vermitteln und Talente zu fördern. Egal welches Fachgebiet wir vertreten, wir alle sind zum Mitmachen aufgerufen, unsere Talente und Fähigkeiten zu nutzen und die Verantwortung wahrzunehmen, um an einer höheren Entwicklung mitzuarbeiten.  

 

 Der Theologe Teilhard de Chardin sagt :

„Es macht den Wert und das Glück des Lebens aus, in etwas Größerem aufzugehen als man selbst ist.“

Teilhard de Chardin

 

Durch die Kraft der Musik konnte ich in etwas Größerem aufgehen, als ich selbst war. „Singen und Musizieren ist eine Therapie für Körper, Geist und Seele.“ Es ist ein wenig - den Himmel auf Erden erleben und in eine andere Welt schauen. Wer sollte nicht diese große Aufgabe wahrnehmen, als wir, nämlich diese Heilkräfte des kreativen und musischen Betätigung zu nützen. Nicht erst bei kranken Menschen gehört dieses Medium Musik eingesetzt, sondern an der Basis in Kindergärten und Schulen.

 

Danksagung an die Musik,…

Musik, du holde Kunst, du bist mir in die Wiege gelegt worden und hast mich in eine bess’re Welt entrückt, mir den Himmel für bessere Zeiten erschlossen.

Dieses himmlische Gebilde von meinem Großvater geweckt von meinen Eltern gefördert, von meiner Familie mitgetragen. Ich danke euch dafür!

 

Mit den Worten von Marie von Ebner Eschenbach möchte ich schließen, die da sagt:

„Ein kleines Lied, wie geht’s nur an, dass man so lieb es haben kann, was liegt darin erzähle:

„Es liegt darin ein wenig Klang, ein wenig Wohllaut und Gesang und eine ganze Seele.“

Dieses kleine Lied am begonnen Werk möge bleibende Spuren im menschlichen Leben und im Musikland Österreich hinterlassen und segensreich über ganze Nationen weiter klingen.